In meinem neuen Blogbeitrag berichte ich euch von San Francisco, sonnenden Sealöwen und super leckerer Cheesecakefüllung haha. Sprich, es geht um die tollsten Spots für Fotos und Fooood.

 If you’re going to San Francissco
Be sure to wear some flowers in your hair
If you’re going to San Francisco You’re gonna meet some gentle people there <3

Wir sind mit einer amerikanischen Airline von Miami nach San Francisco geflogen. Den Inlandsflug haben wir auch erst vor Ort gebucht und nicht schon in Deutschland. Für die Pass- und Sicherheitskontrollen hatten wir jedoch viiiel zu viel Zeit eingeplant, da dies bei Inlandsflügen innerhalb der USA echt super schnell geht. Nach sechs Stunden Flug waren wir dann endlich da. Die Zeitverschiebung betrug dann noch einmal drei Stunden obendrauf, sprich unser Jetlag wurde leider viel schlimmer. Wir hatten ganze neun Stunden Zeitverschiebung nach Deutschland. Das hatte zur Folge, dass wir den ersten SF-Tag fast komplett verschlafen haben.

Vom Flughafen ging es mit einem Uber ins Hotel, denn Uber ist hier in den USA wirklich die beste Möglichkeit, sich fortzubewegen, zumal es günstiger ist als die Taxen. Unser Hotel war am Union Square, sprich sehr zentral. Leider mussten wir feststellen, dass es zwar zentral, aber in keiner optimalen Gegend lag. Das Axiom Hotel, so heißt es, ist an sich ein cooles Hipsterhotel, nur leider hat uns die Lage nicht so gut gefallen. Man lebt dort inmitten der Shoppingstraßen und ist umgeben von Obdachlosigkeit. Unser erster Eindruck der Stadt war entsprechend schockierend. Überall waren Obdachlose! Und irgendwie hat uns der SF-Flair total gefehlt. Am Union Square sieht es eher aus wie New York, nur in klein haha.

Im Hotel angekommen, es war ungefähr 14 Uhr, haben wir uns dann kurz hinlegen wollen, so für ein Stündchen…. aufgewacht sind wir um acht. Sechs Stunden später! 😀

Wir waren immernoch müde, sind aber dann wie die Zombies aus dem Hotel raus, um wenigstens noch ein bisschen was an unserem ersten Tag zu erleben. Wir sind dann in ein paar Shops getigert. Ich habe mir einen Pullover gekauft, weil ich natürlich mit meinem altbwährten Trick keine warmen Klamotten dabei hatte. In SF waren es nur zehn Grad und wir kamen ja aus Miami mit 36 Grad. Wir sind dann auch noch nach Chinatown reingelaufen und haben uns dort die Glückskeksfabrik angeschaut.

Carmushka in San Francisco

Und natürlich haben wir auch Glückskekse gekauft. Nein, nicht für jeden einen. Sondern einfach mal hundert Stück hahaha. Völlig im Kaufrausch. Wer weiß, was wir damit machen. Wir schieben es auf den Jetlag 😉

China Town in San Francisco und Travel Blogger Carmushka

China Town in San Francisco, Travel Blogger Carmushka auf ihrem Road Trip durch California

Dann gab es noch einen Super-Duper Burger in dem gleichnamigen Laden gegessen, der war sehr lecker, mit sauren Gurken. Der Burger war aber sehr fettig und eher etwas für ein klassisches Katerfrühstück. 3 von 5 Punkten 😉

Nach dieser Mini-Tour ging es wieder zurück ins Hotel und ins Bett und das bis zum nächsten Morgen. Wir haben also fast 16 Stunden Schlaf nachgeholt, völlig verrückt. Am nächsten Tag sind wir ohne Plan und Peil aufgewacht. Wir haben uns dann spontan dazu entschieden, eine Fahrradtour durch die Stadt zu machen. Ich habe dann nach einem Fahrradverleih vor Ort gegooglet und bin auf Golden Gate Rides gestoßen. Das hat sich im wahrsten Sinne des Wortes als Goldgrube herausgestellt!

Unseren ersten Halt haben wir aber noch vorher zu Fuß gemacht. Natürlich an einem Frühstücksspot: The Grove. Da gab es sogar Hot Dogs zum Frühstück und ihr wisst vermutlich, wie sehr ich Hot Dogs liebe. Aber auch coole Säfte und generell eine super Auswahl. Wir hatten übrigens Melonensaft, sehr sehr lecker. Unser Vorhaben, uns nicht zu ungesund zu ernähren ist somit bereits beim Frühstück gescheiert 😀 aber dafür haben wir es in vollen Zügen genossen und das ist ja das Wichtigste.

The Grove: Bloggerin Carmushka just came for the food to San Francisco, California

Das Wetter war dann leider nicht optimal, sondern etwas nebelig und Niclas und ich haben befürchtet, auf unserer Fahrradtour gar nichts zu sehen bei der schlechten Sicht. Daher entschlossen wir uns kurzerhand, statt direkt zum Fahrradverleih zu gehen, einen kleinen Ausflug vorzulegen. Wir sind dann ins Hippie-Viertel gefahren: Haight Ashbury. Das wurde mir super oft empfohlen. Haight-Ashbury ist ein Stadtteil der nach der Kreuzung von Haight Street und Ashbury Street benannt ist und in den 1960er Jahren durch die Hippie-Bewegung berühmt wurde.

Hippie-Girl in Sain Francisco im Viertel Haight-Ashbury

Hippie-Girl Carmushka in Sain Francisco im Viertel Haight-Ashbury

Wir waren relativ früh dort, schon um 11 Uhr morgens. Vielleicht war das der Grund dafür, dass wir etwas enttäuscht waren. Das Viertel war uns wirklich oft empfohlen worden und ja, es gab auch ganz coole Shops, aber generell war von der Hippiezeit nicht mehr so viel zu sehen. Wer für ein Festivaloutfit noch Accesoires braucht oder für Karneval ein Outfit oder wer großer Vintageliebhaber ist, der wird dort sicher fündig. Es war ganz interessant zu sehen, wir sind aber letztlich nur eine halbe Stunde da ein bisschen rumgelaufen, haben uns ein paar Shops angesehen und mehr nicht. Vielleicht waren wir einfach zu früh und haben den falschen Moment erwischt… jedenfalls würde ich das Viertel nicht zwingend als Must-See weiterempfehlen. Es war ganz nett aber nicht mehr.

Danach haben wir dann unsere Fahrräder abgeholt.

Carmushka in San Francisco mit ihrem E-Bike

Der junge Verkäufer dort war unfassbar cool drauf und super nett und hat uns eine richtig traumhafte Route zusammengestellt und uns die besten Spots der Einheimischen verraten, abseits der Touri-Spots. Falls ihr euch beim Lesen gewundert habt, wie verrückt wir sind, in San Francisco Fahrrad fahren zu wollen, da es schließlich permanent auf und ab geht: daran haben wir auch gedacht. Und uns deshalb entschieden, E-Bikes auszuleihen. Das war mit Abstand die coolste Erfahrung ever. Ohne Anstrengung die Berge rauszuradeln macht einfach sooo viel Spaß. Wirklich, das muss man unbedingt ausprobiert haben! Uns hat es so gut gefallen, dass wir auch am zweiten Tag uns dazu entschieden haben, erneut E-Bikes zu mieten. Das einzige Manko: natürlich kosten diese Fahrräder nicht nichts. Es ist durchaus kostspieliger. Wir haben 40 Dollar pro Fahrrad für sechs Stunden bezahlt. Dennoch würde ich diese Investition absolut empfehlen. Man sieht einfach auf dem Fahrrad soviel mehr als in einem Uber oder Bus, es ist eine ganz andere Erfahrung und wirklich toll.

Unser erster Spot, den wir angefahren sind, war der Fisherman’s Wharf, ein Hafenviertel im Nordosten von San Francisco. Es erstreckt sich entlang der Küste und zählt zu den Haupttouristenattraktionen in San Francisco, da viele beliebte Sehenswürdigkeiten dort zu finden sind. So auch der Pier 39, unsere erste Anlaufstelle.

Carmushka am Pier 39 in San Francisco

Der Pier ist ehemalige Bootsanlegestelle, die heute eine Art Kirmes oder Freizeitpark ist, mit Musik, Souvenir-Läden, Shops, leckerem Essen und sogar einem Aquarium. Zuckerwatte, Mini-Donuts, Ben&Jerrys-Eis, die Auswahl war riesengroß. Außerdem gibt es eine ganz kostenlose Attraktion: Kalifornische Seelöwen.

Carmushka und die Seelöwen am Pier 39 in San Francisco

Die nutzen die Anlegestellen Pier um sich dort zu sonnen. Das war wirklich richtig schön anzusehen. Auch wenn es extrem nach Fisch roch haha.

Danach sind wir am Ufer entlang zu unserem Mittagsessens-Spot gefahren: In-N-Out-Burger. Niclas und ich sind ja hier in den USA auf der Suche nach dem besten Burger der Welt. Oder zumindest dem besten Burger Amerikas. Und diese Burger wurden uns von soooo vielen empfohlen. Also haben wir dort gegessen.

Carmushka just came for the food to San Francisco: In and Out Burger

Mein Fazit: 4 von 5 Punkten. Der war echt lecker aber Five Guys Burger bleiben der Favorit meines Magens und meiner Geschmacksnerven, sorry 😉

Nach dieser Stärkung ging es dann zur Golden Gate Bridge. Wir haben den Fahrradweg am Ufer genommen, was wirklich super schön war. Der erste Aussichtspunkt war Fort Point.

Das war schön, aber wir wollten mehr. Und so haben wir uns wieder auf unsere Fahrräder geschwungen und sind einmal über die Golden Gate Bridge gefahren. Und ich muss sagen: einer der besten, schönsten und unglaublichsten Momente oder Erfahrungen, den ich je auf Reisen erlebt habe. Die Brücke zu überqueren ist unbeschreiblich, auf der andere Seite angekommen war ich voller Glücksgefühle.

Davon beschwingt haben wir noch einen zweiten Aussichtspunkt angefahren: Battery Spencer. Und was man dort gesehen hat war schlichtweg: unfassbar! Eine traumhafte Aussicht. Der Weg hat sich absolut gelohnt.

Carmushka am Fort Point Fotospot in San Francisco mit der Golden Gate bridge

Carmushka und Niclas am Fort Point Fotospot in San Francisco mit der Golden Gate bridge

Am nächsten Tag haben wir erneut die Fahrräder geliehen. Da hat uns der Anbieter mit seinem Angebot absolut gekriegt, denn am zweite Tag zahl man nur 50 Prozent des eigentlichen Preises. Wir haben uns dann in die andere Richtung aufgemacht, statt Richtung Hafen also in Richtung Stadt. Unsere erste Anlaufstelle zum Frühstücken war Mymy. Die Gegend dort ist sehr schön und das Frühstück echt lecker. Tailort Street Coffee Shop ist ein weitere Frühstücksspot, den wir sehr empfehlen können an alle diejenigen, die belegte Kartoffelpuffer mögen.

Frühstücksspot: Carmushka just came for the food to San Francisco: Niclas

Danach sind wir zu den sogenannten Painted Ladies aufgebrochen. Die Painted Ladies sind bunt gestrichene Holzhäuser aus dem 19. Jahrhundert, im viktorianischen Stil.

Carmushka und die Painted Ladies in San Francisco

Kleiner Funfact: Der Begriff „Painted Ladies“ ist ein Slang-Begriff, der Prostituierte bedeutet, da sich Frauen der Gesellschaft zu früheren Zeiten nicht auffällig schminkten. Wisst ihr Bescheid haha. Man kennt diese Häuser aus Serien wie Full House, zu dem originalen Full House sind wir aber nicht gefahren, da man uns sagte, die Nachbarn seien genervt von den Touristen. Und die Painted Ladies sind ohnehin sehr, sehr ähnlich und eben unbewohnt. Mit den Fahrrädern haben wir aber auch noch weitere solcher Häuser entdeckt, die teilweise in der Umgebung waren und sogar noch schöner. Im Anschluss ging es dann in den Golden Gate Park. Den ersten Stop haben wir beim Observatory im Conservatory of Flowers, einer Art Botanischer Garten. Da zahlt man knapp sechs Dollar Eintritt aber die Pflanzen dort sind echt vielfältig und schön. Hat sich absolut gelohnt.

Carmushka im Golden Gate Park in San Francisco

Wir sind den ganzen Park entlang geradelt. In dem Park findet man unterwegs viele coole Spots, wie den Japanese Tea Garden oder einen Wasserfall. Es ist relativ weit, also zu Fuß würde ich die Route nicht empfehlen, auf den Fahrrädern war es jedoch super. Wir sind bis zum Ocean Beach durchgefahren, leider hat sich die Sonne nicht blicken lassen, sodass wir uns dort nicht sonnen konnten. Ich habe übrigens erst an diesem zweiten Tag die Einstellung „Stufe 0“ entdeckt, bei der man wirklich nur Gas geben und gar nicht radeln muss haha.

Dann sind wir zurück gefahren in Richtung Little Italy. Unser Plan war es, dort die beste Pizza San Franciscos zu essen. Spoiler alarm: Das ist uns aber leider nicht geglückt. Wir haben nämlich entweder bei Tony´s Pizza oder bei Golden Boy Pizza essen wollen, aber leider haben wir dort keinen Platz mehr bekommen. Daher ging es für Nici und mich zu Calzone. Das war leider nichts besonderes.

Pizzelover: Carmushka just came for the food to San Francisco

Dafür gab es einen mega Nachtisch als Entschädigung. Schräg gegenüber von Calzone ist der Laden Baked Bear. Da sucht man sie zwei Cookies aus, die umschließen das Eis, welches man sich ebenfalls aussuchen kann und an die Seiten kommen dann nolch Toppings wie Brownies oder Salted Caramel. Das war unser absolutes Highlight am Ende des Tages. Danach ging es zurück ins Hotel.

Am nächsten und somit letzten Tag in SF sind wir noch zu Mister Holmes Bakery gegangen. Die Schlange ging die gesamte Straße hoch und war ewig lang aber nach 20 Minuten waren wir tatsächlich schon dran und haben uns mega leckere Sachen geholt, wie Croissants mit Cheesecakefüllung. Das Anstehen hat sich extrem gelohnt. Mit allerlei Leckereien bepackt waren wir dann optimal ausgerüstet für unseren Road Trip…

Was wir leider nicht geschafft haben in SF war ein Besuch in Alcatraz. Die Überfahrten sind meistens schon Wochen im Voraus ausgebucht, also muss man sich hier früh genug drum kümmern oder reservieren. Außerdem auf der Liste, der To-Dos, die wir nicht geschafft haben: Einmal mit dem Cable Car fahren. Wir hatten ja da Fahrräder und die Schlangen sind zudem echt lang. Aber hey, ein Foto habe ich trotzdem geschafft zu machen…

Fotospot am Cable car: Carmushka in San Francisco

 

 

SAN FRANCISCO

Via a domestic flight Niclas and I got to san Francisco. Unfortunately we were really jetlaged. Our jetlag got even worse than it had been in Miami as in san Francisco the time difference to Germany amounts nine hours. As a matter of fact Niclas and I slept almost the whole first day in SF. Out Hotel was called Axiom and located directly at the Union Square. After going to bed at 2pm we woke up in the evening just to have some dinner at Super-Duper Burger and get back to bed about an hour later. After sleeping through we woke up the next morning feeling refreshed. We then decided to lend some e-bikes and check out the city. But first things first: initially we had breakfast, of course. At The Grove we hat melon juice and hot dogs, a great breakfast-combination if you ask me haha. Afterwards the weather wasn´t perfect for our bike-plans. Therefore we first went to Haight Ashbury. Haight-Ashbury is a district of San Francisco named for the intersection of Haight and Ashbury streets. The neighborhood is known for its history of, and being the origin of, hippie counterculture. It has been recommended to us by lots of people, however we were quite disappointed. Probably we were just too early, as we arrived at 11am. We just went through the streets and a few shops but after half an hour we went tot he bike rental as there wasn´t that much to see.

After this we got our e-bikes at Golden Gate bike Rental. We were afraid of getting tired of those hills in SF. This is why electric bikes were a perfect option for us, looking for an alternative, efficient, and eco-friendly mode of transportation.

We then drove to Fisherman’s Wharf. Fisherman’s Wharf is a neighborhood and popular tourist attraction in San Francisco. It roughly encompasses the northern waterfront area of San Francisco directly at the coast. One of the busiest and well known tourist attractions in the western United States. Fisherman’s Wharf is best known for being the location of Pier 39. It appears as a mixture of an amusement park and a fair. After watching the California sea lions hauled out on docks on Pier 39’s marina we drove along the coast to find a place to have lunch. We decided to try In-N-Out Burgers as they´d been recommended to us by many people. The burgers were really good however my favourites are still the ones at Five Guys. Sorry haha.

After this we finally headed towards the Golden Gate Bridge itself.

We first stopped at Fort Point, a masonry seacoast fortification located at the southern side of the Golden Gate at the entrance to San Francisco Bay. The view was really beautiful however we wanted more! And passed the bridge with our e-bikes. A really special and moving moment, which filled me up with deep happiness and a great sense of thankfulness.

After crossing the bridge we went to another view point: Battery Spencer. The view from there was incredible and worth the way.

We enjoyed the e-bike-ride that much that we decided the next day to keep going by bike.

We then had breakfast at Mymy, another nice place to have breakfast is Tailors Street Coffee Shop.

Afterwards we visited the Painted Ladies. In American architecture, painted ladies are Victorian and Edwardian houses and buildings repainted, starting in the 1960s, in three or more colors that embellish or enhance their architectural details. Our next destination was the Golden Gate Park with its Observatory in the Conservatory of Flowers. Driving through the park we saw a lot of nice places such as the Japanese Tea Garden or a small waterfall. We then drove to Little Italy in order to find and try San Franciscos best pizza. We failed because the places (Tonys Pizza or Golden Boy Pizza) were fully occupied and we hadn´t made a reservation in advance. We then had pizza at Calzone which was okay, but surley not the best in town. Which was one oft he bests in town was the dessert. Weh ad ours at Baked Bear. You start with top and bottom mixing cookies brownies or donuts. Then you choose icecream an das a third step the toppings. It´s incredibly delicous.

We unfortunately didn´t have time to visit Alcatraz Island which is open to tours. Visitors can reach the island in a little under 15 minutes by ferry ride from Pier 33. Make sure to book in advance via Alcatraz Cruises, the official concessioner to the National Park Service, offering tickets and transportation to Alcatraz Island. Do not be fooled by unauthorized sellers offering Alcatraz tickets at inflated prices.